Wer sind die echten Bösen? (alle)

Devino M., Sonntag, 04.10.2026, 15:52 (vor 9 Stunden, 0 Minuten) @ Devino M.

Bhagavad Gītā 10:36
Unter den Täuschenden bin ich das Würfelspiel;
unter den Glanzvollen bin ich der Glanz.
Ich bin der Sieg, ich bin die Entschlossenheit;
unter denen, die Sattva besitzen, bin ich Sattva.

~ Krishna ~
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Die echten Bösen, so man sollte, sind die Verkörperer-Archetypen, die das Übel als Erfahrung ermöglichen. Man sollte zunächst verstehen, dass es dem Ursprungsgedanken des Freien Willen entspricht. Ohne diese Erfahrungen, gäbe es keine Vorstellung dessen, dass so etwas überhaupt möglich ist, die Vorstellung und der kosmische Erfahrungs-Grund und Spiel-Raum ermöglicht es, sofern sich auf jeder Seite entsprechend Bewusstsein zur Aktion und Reaktion und Erfahrung einfindet. Also man sollte sich klar machen, dass alles Übel, das geschieht, der Bereicherung von Bewusstseins-Erfahrungen dient. Es muss sich auf keiner Seite eine Seele zur Erfahrungs-Findung bereitstellen.

Um es deutlicher zu machen, alles sind gesuchte und gefundene Erfahrungen von Seelen. Genau genommen, ist meine Annahme, dass bei gröbster Vergewaltigung von Kindern einschließlich Mord - die Seele auf der Kindes-Seite aussteigen kann und in Anbetracht der Unwürde es oft auch tut - so nehme ich an, ist in so einem Falle, bei Mord, die Seele auf Kindesseite bereits ausgestiegen. Vielmehr übernimmt, die Seele des vergewaltigenden Mörders selbst die Inhärente Seelenseite und dies ist genau genommen, der Punkt, wo auch der Mord eher in Selbsthass erfüllt wird. Sprich, die Seele des mörderischen Vergewaltigers, ermordet sich selbst am Ende und vielmehr steigert sich der Selbsthass in dem Moment sogar, wo die Seele nicht selten die andere Verkörperung übernimmt.

Erst im Falle dessen, dass die Seelenanteile, sich selbst im Falle des Übeltäters, vor allem im Todes-Prozess, nicht mehr annehmen, entsteht nach meinem theosophischen Verständnis, die bestimmte Art des kosmischen Übels - welches sich selbst im Jenseits nicht mehr erlösen kann. Und dies ist nur ein Beispiel, es kann sich genau so auf alle möglichen Arten von Entartung beziehen, oft mit kaltblütigem Morden Anderer verknüpft. Es ist alles eine Art Spiel-Film an dem wir Teilhabe (die Maya-Welt) und dennoch kann es große Konsequenzen haben - vor allem auf die Entarteten Inkarnationsanteile, die nach meinem Verständnis wirklich verloren gehen können.

Das andere ist wieder, wie viele Inkarnations-Anteile, welcher Art, sind gut für eine Seele? Welche Auswirkung haben andere negative Seelen-Anteile, auf andere nahestehende Seelen-Anteile? Oder auf den grundsätzlich Seelen-Ausdruck eines Zyklus? Welche Seelen erweisen sich insgesamt als wie würdig, um von höheren Geistmonaden (Überseelen) und Göttlichkeiten eingesammelt zu werden? Denn letztlich ist eine Inkarnation für einen Seelen-Anteil einmalig - da selbiger niemals wieder in eine andere äußere Inkarnation eintritt. Es ist sind dennoch frühere Seelenanteile für das aktuelle Niveau das Tiefstand (um nicht stets im Minerals-, Pflanzen-, Tier-Niveau in jeder Inkarnation neu zu beginnen). Aber so haben alle anderen Seelen-Anteile, auch an der aktuellen Ausrichtung, so wie Tiefstand, bis hin zu geistigen Fähigkeiten, einen Anteil. Nichts ist aus Nichts da. Jedoch gibt es bei allen für gewöhnlich Gutes, wie Schlechtes und alles Gemischte.

Das Karma ist an sich nichts moralisches, wie man es darstellt, sondern vielmehr die gebundene Energie im Äther - für gewöhnlich mittels verschiedener Inkarnationen. So gilt die Befreiung, sich energetisch mehr zu klären (Lichtarbeit nach oben und Schattenarbeit nach unten hin) und nicht darum, etwas ewig lang zu heilen usw. Sobald die Erkenntnis des illusorischen Charakters im ätherischen Ausdruck verschiedener Ebene hinreichend eingetreten ist, entfällt auch der Wunsch verschiedene Illusionen zu heilen. Diese sind nur, weil die Erfahrung darin so angestrebt wurde und gilt gar nichts mehr, wenn die beteiligten Seelen sich selbst aus Verblendung und Illusion frei gemacht haben. Dazu kann sich die Vorstellung äußerer Ereignisse in Exoterik und Esoterik (äußerlich und innerlich) doch unterscheiden - sprich nicht jede äußere Story korrespondiert mit den inhärenten Seelen-Erfahrungen.

Wie real trifft dann verschiedenes moralisches äußeres Urteilen, den tiefen und höheren Sinn der Dinge denn nun an? Und wieso sollten überhaupt noch gewisse Erfahrungen möglich sein, wenn sie nicht durch einen Logos oder Archetypen ermöglicht werden. Und warum sollte sich irgend etwas ereignen, ohne das sich Seelen-Anteile einfinden, die sich den entsprechenden Erfahrungen beteiligen möchten? Und vielleicht ist es neues Karma, vielleicht vergeltendes? Aber welchen Anteil möchte man daran haben? Sollte man daher wegsehen oder sich umgekehrt in alles einmischen? Nun, das wird man selbst zu prüfen haben.

Wesentlich ist jedoch, dass es die verschiedensten Kreise des Übels auf Erden gibt. Das was im größeren Sinne etwas manipuliert, wird meist von 3-4 anderen Kreisen des Übels selbst manipuliert. Wem fällt also welcher Anteil am Übel und Karma zu? Will man das wirklich erforschen und ermitteln und mit erleiden? Was ist in einem der Faktor dazu? Daran kann man ohne jede veräußerlichte Handlung ohne weiteres arbeiten und seinen Anteil lösen. Das ist was alle am besten und sinnigsten machen könnten. Damit erlöst sich alles letztlich - zumindest für einen, aber sogar mehr auch für andere - als durch manch äußerliche Aktion ohne tiefergehende Einsichten. Auch positive Verblendung schadet mehr als sie für gewöhnlich hilft, da es nicht die passenden Dinge oder das Wesen dessen, worum es geht, antrifft.

Denn alles ist nicht so, wie es scheint, sondern so, wie es ist. Und etwas ist so, wie die Energie dahinter ist. Die Frage ist, ob man einerseits die Urteilskraft auf seiner Seite hat, wenn es um den urteilenden Charakter geht. Wenn es den beurteilenden Charakter mehr betrifft, so schließt sich dem die Frage an, ob man irgend etwas, außerhalb sich selbst oder seiner Selbst beurteilt? Dies kann zutreffen, doch kann es auch ebenso einen selbst betreffen. Und hierbei sollte man den Inkarnations-Übergreifenden Charakter der Dinge des Selbst einbeziehen. Und wie wüsste man ohne jede Erfahrung um die Schlechtigkeit oder Gutartigkeit der Dinge an sich selbst? Somit ist Erfahrung = Erfahrung = Erfahrung. Und diese kann nur mit beteiligten Seelen (also anwesendem Bewusstsein) innerhalb gewisser ätherischer Räumlichkeiten sich überhaupt nur vollziehen.

Und die Erfahrung anderer, kann man diese, nicht am besten mit eigener ähnlicher Erfahrung begegnen? Jedoch, wünscht man diese? Oder die aktuellen oder welche überhaupt? Und will man der Maßstab aller Erfahrungen werden und überall mitfühlen wollen? Dann muss man sich wohl zum passenden Archetypen oder Logos sich entwickeln. Der Umstand wird dann vielleicht der nur sein, dass man dann wirklich manchen Erfahrungen (wenn vielleicht auch nur aus höherer Perspektive) dann nicht mehr nach seinem Belieben ausweichen kann? Es ist also nicht alles nur Vorteilsbehaftet, gerade wie man es niederen Ego-Instinkt, ohne Verantwortung sich zuneige machen kann. Anders sieht es immer geistig unter Einbezug verschiedener Perspektiven aus, was eben das Wesen der höheren Sichtweise im Kern ausmacht.

Aber es sind nicht nur die einen oder anderen üblen Kreise für alles verantwortlich. Dann müsste man bereits beim Logos und den Archetypen ansetzen, die es so im gewissen Spektrum ermöglichen. Und die Kreise des Übels und Anteilsnehmer, zeichnen sich selbst notwendig durch geistige Begrenztheit aus, wodurch das Gesichtsfeld geistig, überhaupt nicht fähig ist, über alles Einsicht zu erlangen, noch kann solches Bewusstsein viel in sich aufnehmen oder ertragen, wie ein Logos. Somit ist das Übel immer stark von Illusion und Verblendung selbst geprägt und somit gibt es auch schon von der geistigen Natur der Sache her besehen, nicht nur einen Kreis der alles irgendwie beherrscht. Es sind verschiedene Kreise, die sich gegenseitig begünstigen, manipulieren und beherrschen - im Grunde ein Spiel der Seelen, die sich auf der Seite der negativen Polarisation einfinden und damit herumspielen, gewisse Seelenanteile ewig zu verlieren. Und dazu sind diese Seelen oft selbst mit guten Absichten, Opfer ihrer anderen Summierung und Kraft-Einflüsse, anderer negativen Inkarnationen.

Es ist oft also mehr eine Spirale, was mit den Eigenschaften, der Kräfte und Pforten, die zur Hölle und dämonischen Natur führen, wie Krishna es in der Gita sehr klar benennt zusammenhängt. So dass es sowohl vieler positiver wie negativer Anteile bedarf, um in die eine oder andere Laufbahn auch längerfristig einzutreten. Daher darf man sich grundsätzlich glücklich schätzen, wenn man von positiven Kräften getrieben in einer guten Natur aufgeht - und es gibt wohl nichts an denen zu beneiden, die sich der negativen Polarisation unterwerfen, offensichtlich im verblendeten Glauben, es würde ihnen Vorteile einbringen. Aber auch denen, die auf der negativen Seite sich eingefunden haben, darf man grundsätzlich ihre angestrebte Erfahrung nicht verwehren. Auch nicht mittels aller eingebildeten Gutmütigkeit nicht, wenn es die Realität auf der anderen Seite nicht antrifft.

Das wesentliche was man als Menschheit nun machen kann, ist nicht irgend wen für seine bösen Taten zu bestrafen. Vielmehr sollte man überlegen, nach welchen Maßstäben man miteinander interagieren möchte. Denn mit dem System schafft man es, dass das Kranke als gesund gilt und das Gesunde als krank oder in wie weit alles Hand und Fuß hat. Es sind doch Regeln, die für uns alle gelten sollen, weil es für uns alle so am besten wäre (und dies ohne Widerspruch, weil es hier um irgend eine korrupte Hintergrund-Agenda Dritter geht). Nach welchen Regeln und Maßstäben wollen wir alle also leben? Die geistesgestörten Soziopathen an diversen Machthebeln sind unser aller Werk, bis wir uns alle entscheiden anders zu leben.


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