Es gibt zwei Arten von Wesen (alle)

Devino M., Donnerstag, 08.06.2023, 23:13 (vor 379 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 15:16,17,18
"Es gibt zwei Arten von Wesen – die Fehlbaren und die Unfehlbaren. In der materiellen Welt ist jedes Lebewesen fehlbar, wohingegen in der spirituellen Welt jedes Wesen unfehlbar ist.

Doch außer diesen beiden Arten von Wesen existiert die größte lebende Persönlichkeit, der Höchste Herr, der in diese Welten eingegangen ist und sie erhält.

Weil Ich transzendental bin, jenseits der Fehlbaren und Unfehlbaren, und weil Ich der Größte bin, werde Ich sowohl in der Welt als auch in den Veden als die Höchste Person gepriesen."

- Krishna -
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Von anderen Übersetzungen her, heißt es auch: "Zwei Purushas gibt es in der Welt, den zerstörbaren und den unzerstörbaren. Alle Wesen sind der zerstörbare, und der Kutastha – der Unveränderliche – wird unzerstörbar genannt...“

Dies meint jeden, einmal als Inkarnation im manifestierten Äther, und auf der anderen Seite als Geistmonade [Überseele]. Wogegen die Seele das Bewusstsein repräsentiert und auch als Erfahrungsseele in Inkaranatinoszyklen eingeht. Der reine Geist, ist das Unzerstörbare in Jedem, die Überseele. Diese durchläuft als Bewusstsein die inhärente Entwicklung gemäß der 9. Dimensionen vom Stand der Erde und dieses Sonnensystems her. In der Evolution gliedert sich alles nach 7 Energiedichtegraden, wobei der 1. Grad zugleich den kosmischen Logos und die kosmische Ebene repräsentiert, die anderen 6. Energiedichtegrade dienen dem Äther des Sonnenlogos und dem was bereit gestellt wird.

Somit hätte man als den einen Purusha, den kosmischen Logos, als reinen Geist. Und damit 9. Einweihungsgrade gemäß der Theosophie. Und als manifestierten Äther: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther und Licht (als reine Energie), sowie den Geist oder die Geistmonade und Überseele als 7. Ebene und Energiedichte inhärent und als Schnittstelle die kosmische Hauptebene in der sich die Evolution abspielt, während es für den Äther und die äußere Manifstation nur 6. Energiedichten gibt. Damit sind wohl die beiden Purushas gemeint, der manifeste Äther und der reine Geist.

Wobei man sagen würde, dass es nicht nur ein Bewusstsein gibt, außer man meint damit Gott in seiner Transzendenz. Das Bewusstsein bildet alle Individualität an sich heraus und ist gerade das, was nicht eins ist, sondern sich in die Vielfalt unterteilt - vom kosmischen Bereitsteller und Logos abgesehen, dessen geistige Reflexion alle Evolution ist und ein unmittelbarer Teil von Ihm. Das Leben ist allerdings Eins. Alle Leben ein Leben. Auf der einen Seite als Evolution und Gattungswesen, auf der anderen Seite als Geist und Purusha, ist es ein Geist insgesamt - der kosmische Logos, in dem sich die geistige involutionäre Entwicklung den Einweihungsgraden und Dimensionen nach vollzieht.

Und darin entwickelt und entfaltet sich die Seele als individuelles Bewusstsein und bildet die Monade von außen und doch inhärent in dieser befindend aus und prägt diese auf eine gewisse Art und Weise zu dem, wofür die Monade sich ausgedehnt hat, außerhalb von Raum und Zeit und doch diese streifend. Das Bewusstsein ist notwendig ein Kreis oder Kreislauf. Es verhindert, dass man das in sich aufnehmen kann, womit man nicht umzugehen vermag [man kann nicht über sein geistiges Vermögen hinaus in Versuchung geraten kann - wie es in der Bibel heißt] und bedingt andererseits, dass man immer eine Bewusstseinskontinuität beibhalten kann.

Würde das Bewusstsein ausgesandt werden können, ohne als Reflexion empfangen zu werden, so würde es zu Bewusstseinsabbrücken kommen. Daher kann man nur annehmen, dass das Bewusstsein einen inneren Kreis bildet und dass es zur Natur des Geistes oder der Geistmonade gehört. Der Rahmen des Bewusstseins, der zwar bis ins Unterbewusste reicht (worin alles instinktiv gehändelt wird), bis ins Überbewusste, der Überseele, worin vieles von der Geistigen Führung/Leitung übernommen wird, für das bedingte inkarnierte Bewusstsein. Somit ist die geistige Begrenztheit eines Jeden, dass was durch das Bewusstsein der Seele händelbar ist und auch ein Schutzmechanismus, um die Individualität nicht zu überfordern. Der Kreis ist so groß oder umfassend für das individuelle Bewusstsein, wie die geistigen Dinge bewältigt werden können.

Was vom Individuum nicht händelbar ist, kann bis zu einem gewissen Grad vom Gattungsgeist und Kollektiv bereitgestellt sein oder auch vom Logos her, wenn man es geistig bewältigt bekommt und dann vom Individuum, wenn es die entsprechende Einweihung inhärent hält. Man kann die Begrenztheit, auch von Anderen, teilweise erfahren, wenn man selbst an den verschiedenen Glaubensmustern nicht hängt. Denn was sind Glaubensmuster anderes, als gewisse energetische Verfestigungen in der Aura? Es mag der Orientierung und Stütze zeitweilig dienen, letztlich allerdings bildet es auch zugleich die Beschränktheit innerer Erfahrungsmöglichkeiten. Und dann ist natürlich auch jeder Gedanke von einer gewissen Bedeutung, weil dieser auf seiner Ebene und seine Weise mit gewisse Energien im Äther formt.

Jedenfalls ist vieles schon irgendwo so richtig, wie es ist. Oder es gibt für alles seine gewisse Grundlage - denn nichts kommt von Nichts. Ein anderes Thema mag die heutige Konfirmität, die Anhänglichkeit an den Gattungsgeist sein, oder die Gutgläubigkeit ohne geistige Einsicht darstellen, die heutzutage der Heimtücke zum Opfer fällt. Aber auch hier gibt es gewisse Zusammenhänge zum Geistigen und woher und wodurch etwas bedingt wird oder resultiert, oder was wogegen ausgespielt werden mag - denn es fehlt der Begriff oft die Heimtücke als solche zu benennen, zugleich allerdings dadurch, weil die innere Einsicht abgehen mag, es so zu erfassen, wie es sich im umfassenderen Zusammenhang verhält - was man dann ein ander mal beleuchten und ansprechen mag.


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