A.Einstein: Die neue Art von Denken (alle)

Devino M., Dienstag, 23.08.2022, 23:30 (vor 691 Tagen) @ Devino M.

"Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will."

- Albert Einstein -
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Ausstiegsmöglichkeiten um sein Leben zu verkürzen werden derweil viele dargeboten, man könnte sagen, für jeden etwas dabei. Und schon ist plötzlich und scheinbar unerwartet, manch einer schnell auf und davon. Dabei liegt es nicht an den äußeren Ereignissen, wie man meint, sondern an der Art und Weise über das Leben zu denken, die mehr noch die tatsächliche Rolle einnimmt. So viel Eigeninitiative wie diese gefragt sein mag, ist doch nur an sich selbst zu denken, das, was ausgedient hat. Da ein jeder Gedanke ausschließlich auf das eigene Wohlergehen bezogen, die Art selbstsüchtigen Denkens ist, welche nicht bloß alle Arten von Selbstsucht hervorbringt, auf Kosten anderer. Jede Gedankenform die oft gedacht wird, wird mit Energie aufgeladen und bestärkt. So hält diese Gedankenform dann auch bei anderen Einzug. Nicht einmal, weil sie sich entscheiden, mit gleicher Weise Jemandem in Erwiderung zu begegnen, dessen Sinnen allein um sein kleines Ich kreist, sondern weil sie es innerlich ins eigene Feld nehmen und sich von dieser Gedankenart beeindrucken und beeinflussen lassen und dies übernehmen. Das ist die eigentliche Schwierigkeit darin, die man übersieht.

Vergleichsweisen dazu, nutzen alle Tiere im eigentlichen die Gedankenformen der Menschheit, weil sie eigenständig und eigenbewusst i.d.R. nicht denken können. Sie werden vom Gattungsgeist beherrscht und nutzen das Mentale Feld, wie es von den Menschen gehegt wird und gewisse Massenneigungen in der Richtung findet man auch in der Menschheit. Der Umgang der Tiere von gewissen Instinkten und dem Gattungswesen abgesehen, basiert auf der Art des Denkens der Menschheit. Ändert sich die Menschheit, was die Art des Denkens anbetrifft, wird man dies auch am Tierreich erkennen können. Woraus resultieren die heutigen Schwierigkeiten in der Menschheit? Sie liegen darin, dass man im großen Ganzen zu selbstsüchtig und zu materialistisch ist (in dem alles von außen, statt von innen her angegangen wird und man es nicht hinbekommt, seine Gedanken um mehr als das eigene kleine Ich kreisen zu lassen). Es geht nicht darum, dieses oder jenes Übel einfach nur zu beseitigen. Damit würde man nur bei dem bleiben, wie man bisher bereits über die Dinge und Mitmenschen gedacht hat. Und man würde viele Dinge in gewohnter Weise einfach nur weitermachen wollen und sich möglichst wenig in irgend eine andere Richtung darüber hinaus bewegen.

Eine andere Art zu Denken ist erforderlich. In dem man von der Gesamtmenschheit ausgeht und sich fragt, was das beste für alle in dieser und jener Richtung ist. Das Einzelne es hinbekommen, alles so gestalten zu wollen, wie es für sie am besten ist, völlig ohne irgend eine Rücksicht auf Andere, oder was von Anderen in der Menschheit geschaffen wurde, ist ja nichts Neues, sondern die Wurzel des Übels schon lange auf Erden. Und das ist, was das Übel bestens versteht, genau die Selbstsucht und bauchpinseln des niederen Egos letztlich für seine Zwecke zu nutzen, was sogar auf der Hand liegt. Da alles was sich sondert und nur auf die kleineren Zusammenhänge bezieht und beschränkt, automatisch um so leichter korrumpierbar ist. Das was für die gesamte Menschheit getan wird, ist eigentlich nicht angreifbar oder kaum für irgend einen anderen Zweck zu missbrauchen, wenn es denn tatsächlich allen dient.

Zusammenarbeit, Kooperation, auf einander zugehen und im Sinne anderer mitdenken und mit agieren, ist das, was immer mehr gefragt und gefordert sein wird. Denn geistig wird man letztlich sehr viel enger zusammenrücken und das Wechselspiel und wie sehr alles voneinander abhängig ist und miteinander in Verbindung steht, erkennen müssen, sobald gewisse Schatten ausgedient haben. Entweder ist man eine Menschheit oder es gibt keine Menschheit. Daher ist die gefragte Ausgangsbasis zu allem die, wie etwas der gesamten Menschheit am besten dienen kann, und gewiss wird man von keinem Nutzen für die Menschheit selbst noch sein, wenn man davon ausgeht, wie man woraus welchen Vorteil für sich schlagen kann und was einem etwas nutzt. Denn das wird auch von Anderen immer mehr erkannt werden und nicht mehr länger mitgetragen oder auf längere Sicht lange toleriert. Alles was sich also negativ gegen einen Menschen richtet, richtet sich negativ gegen alle Menschen. Es gibt also keinen Grund zu sagen, das oder jenes betrifft mich nicht, da es nur diesen oder jenen oder diese Art von Menschen nur anbetrifft. Genau damit wird die psychologische Kampfführung begangen. Das Kriterium der Menschen sind nicht diese oder jenen äußeren Dinge welche man ihnen zuordnen oder gar andichten kann. Wer das sagt, geht gegen die Menschheit insgesamt vor und sobald dies erkannt ist, wird alles Vorgehen gegen die Menschheit nicht mehr länger toleriert oder von keinem mehr unterstützt oder in irgend einer äußeren Weise weiter angestrebt und umgesetzt.

Also liegen diverse Schwierigkeiten heute, an denen viele Menschen scheitern, in der Art des Denkens begründet und nicht in den äußeren Umständen, die es ansonsten gar nicht geben würde oder gar geben könnte. Und dann liegt es auch in der Empathie begründet. Ist diese hinreichend vertreten, dann ist es selbstverständlich nachvollziehbar, dass man jederzeit in der Haut eines jeden anderen stecken könnte. Und das die Dinge die man zwischen sich und andere stellen mag (vor allem aller rein materiellen Art), keine Bedeutung haben (sofern nicht gewisse Massen diesem eine Bedeutung zuerkennen). Sich nur damit zu beruhigen, dass man es ja nicht ist oder von etwas betroffen, ist bereits die Beförderung von Dissonanz und weiter forciert, ist dies die eigentliche Getrenntheit. Erst im Geiste, dann im eigenen Feld, dann im geistigen Feld anderer oder der Menschheit an sich. Und das ist dann das Denken, was von anderen übernommen wird und ebenfalls so ausgelebt. Bis man verschiedenem Übel Tür und Tor öffnet, da jeder sich um seine eigene Selbstsucht kümmert. Verstünde sich die Menschheit in der Weise tatsächlich als eine Einheit, dann würde jeglichem Übel sofort der Boden unter den Füßen weggerissen und der Raum für alle Aktion diesem genommen.

Daher kann man das offensichtliche Übel fast nur begrüßen, da es bei jedem, der es erkennt, bewirkt, sich anders und entgegen diesem, sich positiver auszurichten und eine andere Richtung einzuschlagen. Bis klar wird, dass alle anderen als stellvertretend für Gott angesehen werden und man selbst sich als Seele versteht, und nicht als irgend ein äußeres kleines Ich, welches keine Bedeutung hat, wenn es nicht äußerlich in Aktion treten kann oder irgendwo anerkannt ist. Das eigene Denken zum Wohle aller umgestalten, und vom Standpunkt und im Sinne der gesamten Menschheit agieren, ist erforderlich, wenn die Menschheit überleben will. Und dies ist nicht so, dass man es bisher getan hätte, denn tatsächlich würde es verschiedene nationale Interessen nicht mehr geben - erst recht nicht Antihumanismus in verschiedener Form, da sich kein vernunftbegabter Mensch hergeben würde, gegen andere Menschen schändlich zu agieren, noch gäbe es eine Unterstützung oder eine Mehrheit dafür - wobei sich allerlei Mehrheit dahingehend selbst bestrebt ist abzuschaffen, denn die Fans manchen Übels, trifft es immer mehr zuerst, bis dass Übel seine Gefolgschaft selbst verschlungen hat und keine Mistreiter mehr findet. Wäre nur zu hoffen, dass genug Menschen bleiben, um das abzuschaffen, was die Menschheit schon immer nicht brauchte und was nie im Sinne aller war. Sobald man es schafft, im Sinne aller zu Denken und zu Handeln, statt für eine kleine Schar des Übels auf Kosten aller und sich immer wieder davon ins Verderben reiten zu lassen. Das Übel hat keine Mehrheit, es hat nur die Täuschung der Mehrheit auf seiner Seite stets.


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