F.Ammon: Das Licht der Gegenwart (alle)

Devino M., Sonntag, 28.08.2022, 18:37 (vor 663 Tagen) @ Devino M.

"Die Gegenwart trägt keine Verantwortung für die Vergangenheit."

- Fred Ammon -
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Es geht immer nur um die Gegenwart und das, was jetzt ist und nicht was mal war, vom Grundsatz. Nicht das die Vergangenheit mit für die Konstellation gesorgt hat, die jetzt ist. Doch sobald man selbst in die Vergangenheit sich richtet und haftet, verpasst man den Moment, bei dem man einzig etwas ändern kann. Wie Rudolf Steiner sagte, man sollte sich nicht von der Vergangenheit die Gegenwart bestimmen lassen. Das gleiche ist auch, wenn einer noch so viel Potenzial haben mag, sofern es nicht zum Einsatz kommt, hat es schlichtweg für keinen einen Wert. Bieten sich Möglichkeiten und Gelegenheiten und man nutzt diese nicht, dann hat man sich ebenfalls einer Tätigkeit verpflichtet, die womöglich in bloßer Ablenkung und anderweitiger Beschäftigung liegen mag, als in dem, was alles möglich ist, weil sich der Rahmen und Raum dafür anbietet. Auch damit nutzt man nicht die Möglichkeiten der Gegenwart.

Auch wenn die Situation in vielem vorsätzlich entrüstend scheinen mag, es sind doch im wesentlichen die Dinge nur so, wie sie präsentiert werden. Viele haben sich bereits entschieden, in den nächsten 1-2 Jahren nicht mehr Teil dieser Menschlichen Sphäre zu sein. Geistig ist es weitestgehend die Unwilligkeit sich einer umfassenderen Realität zu stellen, äußerlich haben sich manche bereits die Dinge für den Abtritt bereitet. Also wird man sich gleich nach denen richten dürfen, die sich entscheiden auf der Erde in einer Inkarnation zu bleiben. Also kann es gar nicht darum gehen, jeglichen Unsinn argumentativ auszuräumen, der bloß mittels Framing und Polarisationen daher kommt. Das Übel frisst die eigenen Kinder und Anhänger, und es wird schnell genug neuer Unsinn eingebracht, als dass man mit dem Aufdecken und Widerlegen irgend wen Einzeln überzeugt bekommt.

Worum geht es denn dann und wie kann man denn als Geistesgesinnter Mensch am meisten helfen? In dem man das Licht und eine möglichst hohe Schwingung hält. Diese ermöglicht es anderen und öffnet Räume, sofern sie willens sind, um selbst die Dinge in einem anderen und umfassenderen Licht betrachten zu können. Das parasitäre Übel auf Erden, ist für jeden Galaktiker (nennen wir so mal diejenigen, die nicht bloß Inkarnationen auf der Erde abgespult haben), nichts Neues. Es ist sicherlich mehr ein gewöhnliches Vorgehen, dass diejenigen in Machtpositionen, einfach überschrieben werden, sofern sie geistig hinreichend labil und ungefestigt sind (wenn die Seele z.B. nur ein mystisches Konzept ist u.ä). Verständlich, dass man mittels Machtpositionen am schnellsten einen Effekt erzielt und sich alles andere an Aufwand sparen kann, wenn die System so aufgebaut sind, dass mittels gewisser Positionen alles weitere beeinflussbar ist. Lange kann man also sich auch damit befassen, irgend welche Machtpositionen klären zu wollen. Es hat einen ähnlichen Effekt, dass sich jederzeit eine Marionette durch eine andere ersetzen lässt. Doch ist das Licht für alle fassbar genug, dann kann selbst der Zusammenhang erkannt und durchleuchtet werden.

Eine möglichst hohe Schwingung wird man nur halten können, wenn man nicht zu tief in die Zusammenhänge abtaucht oder sich selbst polarisieren darin lässt. Das Übel geht immer vom äußerst materiellen Ansatz aus, doch hat dies auch nur die Macht, so lange an die äußeren Dinge mit aller Festigkeit geglaubt wird. Zeigen sich andere Wege und Möglichkeiten auf, dann wird von manchen sicherlich auch ein anderer Weg eingeschlagen und die Masse kann sich selbst zur positiven Ausrichtung durchkämpfen, ohne dass im äußeren überhaupt ein Wort gefallen ist. Daher kann man sich freuen, über allen offensichtlichen Unsinn der verzapft wird und der auch den Letzten, der zur positiven Handlung zutragen mag und kann, mit auf einen positiven Kurs bringen mag. Vieles andere ist ansonsten genau so, wie es gewollt wurde, da es sonst nicht wäre oder anders wäre. Alles ist Energie und Kraft, alles ist auch zugleich Erfahrung. Wer gewisse Erfahrungen zu machen wünscht, dem sollte es nicht verwehrt bleiben. Dazu sind Erfahrungswelten da, vor allem auch die der niederen Schwingungsnatur, um gewisse negative Erfahrungen ebenfalls erleben zu dürfen.

Man sei also nicht durch die Wahl Einzelner entrüstet und sehe lieber zu, dass man sein eigenes Licht ungetrübt scheinen lässt, da man damit mehr erreicht, als sich vom äußeren das Innere bestimmen zu lassen. Wer sich zum Kampf gegen verschiedenes Übel berufen sieht, kann auf seine Weise dawider agieren. Ob das der effizienteste Weg ist, sei dahin gestellt, da auch jeder in seiner Weise und Stellung anders berührt sein wird und andere Spielräume vorfinden wird bzw. auch eine andere Eingebundenheit in das eine oder andere. Dennoch sollte man sich prüfen, ob man mit einer höheren Schwingung evtl. mehr bezweckt, als sich in verschiedenen Schlagabtausch zu begeben. Ansonsten lieber das Licht insgesamt fördern, statt sich auf einzelne Leuchten allein zu konzentrieren und damit den Überblick bloß zu verlieren, der auch anderen helfen kann. Da alles in der Menschlichen Sphäre, was darin enthalten ist, bereits seine Auswirkungen auf alles andere hat, ist mehr Licht, immer hilfreich für alle. Also sehe man lieber, dass das eigene Licht hell genug erstrahlt und alles andere darf sich daran orientieren, statt dass man sich an den verschiedenen Schatten zu orientieren suchte. Es ist doch nur so lange da, wie es aufrecht erhalten wird und ansonsten gehört es der Vergangenheit an. Man verlasse die Hure Babylons, da diese offensichtlich zu zerfallen droht, braucht man es nicht aufhalten in dem man seine Energie übermäßig hineingibt. Lieber darf das Übel entschwinden, als das man es mittels Vergangenheit in der Gegenwart aufrecht erhält. Und wo nur Licht ist, hat Finsternis gar keinen Platz mehr - und dies sollte die wesentliche Ausrichtung sein, zum Wohle aller, statt zum Ego Einzelner.

Statt also zu erwarten, dass das Übel irgend eine Verantwortung übernimmt, sollte man lieber dem Übel erlauben, möglichst zügig zu gehen. Da das Übel sich damit auszeichnet, in nichtempfindsamer Dissonanz zu sein, um sich besser und anders und getrennt von dem erfahren zu können, scheinbar, was es anzurichten pflegt. So kann es überhaupt keine Verantwortung übernehmen oder tragen. Es darf es auf lange Sicht erst lernen. Daher verabschiede man lieber das Übel, als das man es übermäßig verabscheut. Gibt man seine eigene Verantwortung nicht aus der Hand, dann erwartet man auch nichts von äußeren Umständen oder Anderen etwas, was sie gar nicht beitragen können oder wollen. Wenn man das eine Leben Gottes verkörpert und als Seele eintritt, dann gibt es auch nichts im äußeren, was wichtiger wäre, als das eigene Verhältnis zum höheren Selbst und man bedarf auch nur bedingt etwas anderes. Man hat Anteil an einer Erfahrungswelt, doch ist diese nicht für das eigene innere Heil entscheidend, sondern wie man sich einbringt und was man anbietet an Schwingung ist entscheidend für alle Erfahrung die sich daraus in der Gegenwart gestaltet.


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