Wer & Was sind Menschen & wie viele gibts auf Erden? (alle)
Bhagavad Gita 15:7-11
Ein ewiger Teil Meines Selbst, das sich als lebende Seele in allen Wesen offenbart, zieht die sechs Sinne an - darunter das Sinnesbewusstsein -, die alle in Prakriti ruhen.
Wenn sich der Herr als Jiva mit einem Körper bekleidet, so bringt Er auch den Geist und die Sinne mit. Wenn Er diesen Körper verlässt, nimmt Er sie wieder mit und entschwindet - gleichwie der Wind den Duft (der Blumen) fortweht.
Er herrscht über den Geist und die Sinne - Gesicht, Gehör, Geschmack, Geruch und Tastsinn - und erfreut sich der Sinnenwelt.
Die Getäuschten schauen Ihn in der Welt der Gunas nicht, in der Er sich aufhält, die Er erlebt und die Er wieder verlässt. Doch jene, die ihr Auge der Weisheit geöffnet haben, können Ihn schauen.
Der Yogi, der nach Erlösung strebt, schaut Ihn in seinem eigenen Selbst; wer jedoch unrein und unbeherrscht ist, kann Ihn nicht wahrnehmen, auch wenn er sich darum bemüht.
~ Krishna ~
***
In anderen Worten, ein Bewusstseinsteil des kosmischen Logos wird zu den Seelen, ein an anderer zur materiellen Natur (wie es an anderer Stelle aus der Gita hervorgeht). Im übertragenen Sinne ist mit der Herr in der Regel die Geistmonade / Überseele gemeint. Jiva als verkörperte Erfahrungsseele bringt demnach die eigenen Sinneswelt mit. Dies wird sicherlich durch die Schwingung begründet auf der einen Seite, auf der anderen durch die entwickelten Fähigkeiten der Seele (unter anderem mediale Fähigkeiten oder der Einweihungsgrad) selbst. So dass dies individuell ist.
Durch die Verkörperung und gewisse Verstrickung mit der materiellen Welt (die Kraft der Sinnesgegenstände in der Welt = Gunas), wird eine Trübung der Energien erzeugt. Alle äußeren Handlungen sind meist auch mit Kräften und Energien verbunden (von bloßer Erscheinungswelt abgesehen, was mehr der Einbildung und Vorstellung unterliegt), mittels Affekten wird dann verschiedene (mithin äußere) Aktivität erzeugt. Doch was ist darin überhaupt der Mensch?
Ein Mensch, gemäß innerer Erfahrung, ist das kleine zarte Licht. Menschen sind keine gigantischen geistigen Wesenheiten, auch gehört die Multidimensionalität nur bedingt dazu, da es mehr vom Entwicklungsstand des Gattungswesens abhängt, welche Dimensionalen Ebenen zugänglich sind. Dazu ist nicht einmal die Seele selbst mit übermäßiger Macht ausgestattet, auch das gehört zur Geistmonade und Überseele. Die Geistmonade ist das mächtige, multidimensionale Wesen oder Wesenheit ab gewisser Entwicklung. Und ebenso ist alle multidimensionale geistige Aufhängung teil der Geistmonade und nicht das Wesen des Menschen.
Nach aktuellen inneren Eingebungen (von eigener höherer Seite), hieß es, dass es ungefähr 3 Milliarden Menschen gibt, aber in 37,1/2 Zeitlinien verteilt. Es gibt bereits 37 aktive Zeitlinien, dazu 2 dynamische, die allerdings beide die Zeitlinie 37 ablösen werden. So dass wir zwischenzeitig 39 Zeitlinien haben, aus der Zeitlinie 37 gehen zwei weitere hervor, aber eine hört auf zu bestehen danach. So dass wir langfristig bei 38 manifestierten Zeitlinien landen und ungefähr 3 Mrd. Menschen darin verteilt sich vorfinden. Menschen meint eine gewisse Entwicklung als Gattungswesen auf Erden.
Im wesentlichen geht es nebst der Entwicklung als Gattungswesen, um eine gewisse Art der Verbindung zwischen Mensch und Seele sowie ein Einklang. Damit kann man gemäß Maitreya wohl die 2 Mio Menschen in dieser Zeitlinie zusammenzählen, dazu liegt mir zwar kein Widerspruch vor, aber die 2 Mio ist nicht unmittelbar meine Info. Auch macht es keinen Sinn anzufangen äußerlich irgendwelchen Menschen was zu- oder abzusprechen. Es ist vieles ein energetisch wirres Gemisch auf Erden, mit teils äußerlich wechselseitigem Ausdruck. Die Frage ist, welchen Anteil haben kollektive Kräfte, welchen Anteil hat der Mensch, welchen die Erfahrungsseele (Jiva) und welchen die Geistmonade? Das alles ist in Wechselwirkung und findet sich in unterschiedlicher Konstellation vor, muss aber nicht fix so und so sein oder bleiben.
Das wertvolle also, nebst individuellem Menschen (im Einklang zur Seele soweit als möglich), ist eben auch die Seele selbst. So dass auf der einen Seite die Arbeit mit den mehr menschlichen Aspekten verbunden sein kann, als auch die Seele selbst und wie diese zum Ausdruck kommen kann. So dass mit beiden Aspekten auf seine Weise mit vielen gearbeitet werden kann. Das Ego der Seele ist ein anderes und folgt anderen Interessen, als das Ego des Menschen in seinem Wirkungsradius (eher auf Alltag und die äußere Welt gerichtet). Überwiegend wird mit den Kräften die in die Welt gebracht wurden interagiert, und der Mensch so wie die Seele gehen bei den meisten darin unter.
Etwas z.B. cool zu finden, bedeutet meist, dass man von den bestimmten Kräften auf seine Weise affiziert wird. Aber es ist oft nicht die Seele oder ein Mensch, der Ursache für die bestimmten Kräfte und Energien ist, oder nur mittelbar. Es wird eher die Energie dahin gelenkt, gewisse Kräfte und Energien in einer gewissen Weise polarisiert zu bezeugen und aufzuladen. Dieses wird bereits durch das verteilen bestimmter Informationen und der Art ihrer Ausrichtung erzielt. Denn nichts hat energetischen Präsenz ohne Kraft und Energie, die von irgendwo herrührt.
Schließlich heißt es in der Gita von Krishna sogar, das der Mensch letztlich nur ein "fleischgewordner Glaube" ist. Was wohl auf den manifestierten Ausdruck abzielt, der durch Seele und Mensch als Jiva erzeugt wird. Der geistige Kampf auf Erden, gilt an sich Kräften und Energien und hat nichts mit diesem oder jenem konkreten äußeren Menschen etwas zu tun. Da viele auch nur stellvertretend für gewisse Energien und Kräfte stehen. Von Wert ist jeder, der einen gewissen geistigen Raum für die Menschheit in Form einer Blaupause einbringen und geistige Räume offen halten kann. Was ungefähr dem entspricht, eine positive Zukunftsvision für die Menschheit in sich aufrecht zu erhalten die man anstrebt.
Das Menschliche Sein als solches ist gewisse völlig unterrepräsentiert auf Erden. Vermutlich fühlt sich nichts weniger sexy an, als wirklich Mensch auf Erden zu sein. Weil es eben nicht wie Kräfte konsumieren und von diesen konsumiert werden ist und sich auch nicht mächtig anfühlt, sondern man eher als kleines zartes Licht unterwegs ist und dieses versucht aufrecht zu erhalten. Keiner will wohl freiwillig so recht ein Mensch überhaupt sein wollen. Lieber Seele, oder noch besser Geistmonade, wenn man irgendwie Bezug dazu hinbekommt.
Was man sich jedoch klar machen muss, ist, dass alles auf seiner Ebene für sich steht. Die Geistmonade auf seiner Ebene ist ein Ego für sich, dass der Erfahrungsseele ist eines für sich und das als Mensch ist auch eines für sich. Und das darf auch alles gleichzeitig und parallel gepflegt werden, bis man als Meister der Weisheit zur Geistmonade selbst in der natürlichen Entwicklung wird. Ein Meister der Weisheit bringt die Geistmonade zum Ausdruck, ansonsten kommt bestenfalls ein Mischung aus Seele und Mensch (Jiva) dabei heraus. Oder es ist irgend ein Gemisch und man kann es nur als "sich in Entwicklung befindend" irgendwo einordnen bzw. kommen teils verschiedene Seelenanteile auch schon einmal dynamisch zum Ausdruck.
Ein Mensch = geistiges Arbeitsfeld, im physischen, emotionalen und mentalen, auf die drei Menschlichen Erfahrungswelten gemäß der Gita bezogen gesehen. Und ansonsten deckt die Seele, weitere Ebenen ab und die Geistmonade letztlich alle Ebenen, welche diese auf seine Weise und seiner Ebene beinhaltet. Aber die Geistmonade und auch nicht einmal die Seele, haben kein Bedürfnis, auf anderen Ebenen im physischen eine besonderer Rolle zu übernehmen. Denn aus ihrer Sicht ist es, wie Jesus sagte "mein Himmelreich ist nicht von dieser Welt", und so gibt es nichts, was zwingend geändert werden muss in der äußeren Welt, da es Ergebnis dessen ist, was die anwesenden Jivas eingebracht und verursacht haben auf Erden. Andere Seelen oder Änderung der Kräfte und ihrer Nutzung, erzeugen automatisch eine andere Welt. Die anwesenden Jivas sind in einem mittelbaren Sinne die Welt die da ist.
Da es nebst manifestierten Welten auch im astralen unzählige andere Welten oder Arten von Zeitlinien gibt, worin sich Seelen, aber keine Menschen einfinden (selbst wenn sie weiter nachspielen Mensch zu sein im Jenseits) - ist wohl das Verständnis der Weltzusammenhänge und verschiedenen Ebenen und Dimensionen etwas, was den menschlichen Fassungsgeist überfordert. So schließt sich der Kreis und die Weltsicht bezogen auf das, was auch innerlich verarbeitet werden kann. Daher wird die Welt vom inneren erzeugt und ist ein Ergebnis des Geistes (oder verschiedener Geister unterschiedlicher Arten und Ebenen) und nicht etwas, was aus etwas äußerem entstanden ist. Daher muss sie auch nicht von außen her bereinigt werden, sondern von innen her. Und schließlich ist es eine Frage der Perspektive daher, wie viele Menschen man auf Erden sieht oder nach welchen Aspekten summiert bekommt.
Was ist ein Mensch? Und wirkliche Menschliche Potenzial? Einen Raum offen halten innerlich für die Menschheit - damit ließe sich mehr Gutes bezwecken, als ziemlich alles, was äußerlich auch nur getan werden können könnte. Dieses geistige Potenzial, wird bewusst desinformiert und klein gehalten, damit die Energie zur Erzeugung von Kräften mit gewisser Polarisierung verschiedentlich gelenkt und gebraucht werden kann. Am Ende ist es aber die Energie aller die für die Welt, wie sie erzeugt wird, verwendet wird. Da stellt sich dann die Frage, ob es Sinn macht, sich von Kräften beherrschen zu lassen oder wirklich das Menschliche Sein zu entfalten, auch wenn es vielleicht nicht viel Eindruck machen mag, aber nur dann kommt ein ehrlicher Selbstausdruck bei raus. Das Spiel von Kräften und Mächten läuft neben den Menschen und alle, die in den einen oder anderen Topf hineinfallen, stehen meist nicht mehr als Menschen da.
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