Die Entwicklung auf dem Einweihungsweg (alle)
"Zu beobachten, ohne irgendeine Frage, die eine Antwort erwartet, bedeutet unendliche Wachsamkeit."
~ Jiddu Krishnamurti ~
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Jiddu war bekanntlich auf dem Niveau der 4. Einweihung (theosophisch) unterwegs. Da man auf diesem Stand den Glauben an die 3 menschlichen Erfahrungswelten (physisch, astral, mental) inhärent üblicherweise verloren hat und ebenso darin keine Identität mehr hegt, ist das was er mit dem Satz beschreibt, der Normalzustand für diejenigen auf dem 4. Einweihungsniveau. Wir Erinnern, dass grundsätzlich jeder Mensch bis zur 9 Einweihung (die Deva-Evolution einbezogen) / Dimension gehen kann geistig, wenn er Hilfe bekommt oder das Kollektiv selbst kann dies bis dahin im gewissen Rahmen verfügbar machen.
Dies setzt bestimmte Ausrichtung (meist Dienst an der Menschheit) voraus, so dass die Umstände eher günstig sein müssen, als dass es privat einfach zum Vergnügen da wäre. Auch bei Eingeweihten bestimmter Grade, fährt dieses Niveau herunter, wenn es nicht gebraucht wird und man wird munter und beseelt, wenn es gefragt ist. Aber es hat dann mehr mit einer Art der Zuwendung von Aufmerksamkeit seitens Seele zur menschlichen Inkarnation mehr zu tun. Die Seele interessiert sich nur bedingt für irgendwelche Alltäglichkeiten und wendet sich anderen Dingen mehr zu. Ein Eingeweihter hält dennoch einen höheren Grad an Seelenverbundenheit jederzeit instinktiv aufrecht.
Und ohnehin wird dies alles ja nicht vom Kollektiv verfügbar gemacht, weil das Kollektiv alles so toll kann, sondern durch die Eingeweihten und Meister der Weisheit (geistige Hierarchie) wird dies zunächst dem Kollektiv verfügbar gemacht - ehe das Kollektiv seinerseits die eigenen Günstlinge befördern kann. Wobei dies auch oft mit kollektiver Verblendung einhergeht. In seiner Weise fördert immer seinesgleichen die seinen gleichen zuerst (allein schon durch die bestimmte geistige Nähe). Bei Verblendung ist es auch so, dass dann diese gefördert und auch eingefordert wird, damit die Verblendung bestärkt wird, da sich eine gewisse Einheit auf einem gewissen Schwingungsniveau darin energetisch eingefunden hat. Wie eine Art Nationalstolz, wird dann die Verblendung gefordert und auch im Rahmen genährt, weil man sich allein schon als ein gewisses Kollektiv stärker fühlt und auch mehr energetisiert ist, als ein einzelner für sich es üblicherweise ist.
Dazu kostet es meist auch etwas, wenn man sich vom Kollektiv führen lässt auf höherem Niveau, so dass gewisse Abhängigkeiten entstehen, die einen dann wieder zu Affekten verleiten können usw. Am Niveau bis einschließlich der 4. Einweihung kann an sich jeder Mensch recht gut arbeiten, da das meiste mit den bekannten Fähigkeiten und Fertigkeiten durchaus verknüpft ist. Es ist grundsätzlich jedem Menschen gut zugänglich, eher ab der 5. Einweihung und 5. Dimension und darüber, wird es recht feinstofflich und gerade für Inkarnationen im gröberen Äther werden die Ebenen nur schwer fassbar und wirken sehr geistig.
Doch zurück zum Kernthema, der geistigen Entwicklung. Die einzelne Einweihung muss und wird üblich nicht von einer Inkarnation entwickelt. Jedoch ist eine Inkarnation, die maßgeblich darin involviert ist, diejenige, die auch am direktesten zusammen mit der Seele eingeweiht wird. Dies lässt sich daran ausmachen, dass dieser Inkarnation die geistige Erfahrung des Einweihungsvorgangs zuteil wird (einer mit der Feuertaufe auf der 3. Einweihung erfährt dann ca. eine Woche lange verschiedene Visionen als Beispiel). In Folge der erwirkten Einweihung, kann diese dann von anderen Inkarnationen auch für sich genutzt werden.
Meist sind es die Inkarnationen, die geistig nahestehen und in einer gewissen Weise in der Zukunft liegen. So dass vom Blickpunkt einer jeden Inkarnation, die vergangenen mehr verblasst sind, die sehr viel später folgenden kaum fassbar, aber die in der näheren Vergangenheit und Zukunft liegen, sind entweder etwas verblasst und es pulsiert kein Äther in ihnen, oder etwas energetisierter, weil im Äther involviert (vor allem dürfte es auf die aktuell aktiven Inkarnationen gelten, aus der eigenen Inkarnationsperspektive).
Dann kommt noch der Hacken hinzu, wenn die Inkarnation in einem anderen System vollbracht wird, in einem anderen Sonnensystem unter anderen Voraussetzungen, dann bedarf es oft einer kleinen Nachverwirklichung (eine Art durchstoßen/durchlichten des ätherischen Schleiers zwischen den Ebenen und auch ggf. die technischen Feinheiten des aktuellen Systems anpassen/erlernen). In solchen Fällen, steht irgendwann die Fähigkeit der Einweihung, wie dem Eingeweihten des bestimmten Grades zur Verfügung, aber nicht die Erinnerung an den Einweihungsprozess. Ansonsten können auch ganz gegensätzliche Inkarnationen als abschreckendes Beispiel wohl dienlich sein, damit die Seele nicht weitere Seelenanteile in der Richtung versenkt (wenns denn nicht zu anziehend wird etc). Aber irgendwoher sind ja auch die gefangenen des Planeten entstanden als Seelen.
Im Grunde ist das, was in der Bhagavad Gita auch als Fortsetzung von Inkarnationen gilt, sehr klar an geistige Fähigkeiten u.ä. geknüpft und nicht an einen historischen Prozess. So können Folgeinkarnationen oft das Gegenteil auch in dem Sinne sein, um ausgleichende Kräfte einzuholen (was weniger für den Einweihungsweg gilt). Es muss also nichts mit einer historischen Verknüpfung zu tun haben. Vielmehr können auch Inkarnationen aus anderen Sonnensystemen und Spezies ja ebenso zur geistigen Entwicklung der Seele beitragen und tun es ja auch vor allem alles auf ihren Ebenen. Da hier auf Erden ja auch nur die Dimensionen 1-9 aktuell aktiv sind. Und die Einweihungen 1-7 für die ätherischen Spezies und bis 9 für diejenigen, die auch die Deva-Einweihungen und Evolution, auf den Dimensionen 6 und 8 mit verwirklichen (auf dem Christusweg, Logos-Pfad usw).
Also ist es besser sich es so vorzustellen, dass alle Inkarnationen, die mit Intensität an einer Sache wirken, was tiefe Seelenunterstützung erhält, werden andere Inkarnationen die nicht historisch, sondern geistig dem Nahestehen, angesprochen und angezogen, selbst an diesen Verwirklichungen zu arbeiten. Meist ist man geistig wie in einer exoterischen Gruppenarbeit, oft auf unerkennbare esoterische Weise mit anderen Inkarnationen verbunden, die genau auf dieser Linie sind. Historisch haben gewisse Inkarnationen in der Form das nachsehen, dass sie auf ihre weise eine essenzielle (frühere) Grundlage bilden zur Seelenentwicklung, die nicht mehr möglich wäre, wenn die Inkarnation nicht eben diese Erfahrung in eben dieser Weise einbringt. Allerdings sind es Inkarnationsanteile die später mehr vergeistigt nur als Qualität die höhere Arbeit längere Zeit geistig genießen und auf ihre Weise ihren Anteil daran wieder haben (ihre Frucht).
Daher gibt es an sich keine Reinkarnation, sondern nur viele Inkarnationsanteile oder vielleicht könnte man noch sagen eine Art Reinkarnationsprozess der Seele. Aber da laut Gita / Krishna die Seele selbst nie inkarniert, ist es auch nur wenig richtig im Ausdruck. Allerdings hat die Seele viele Inkarnationsanteile und diese bilden überhaupt auch die Qualität aus, um das Niveau der Seele zu halten wo sie ist. Und dies ist ein Prozess der mittels Inkarnation ein Entwicklungsprozess mittels der Erfahrungsseele an sich ist. Während die Geistmonade und der höhere Seelenaspekt sich nie verändert und eh schon perfekt göttlich in seiner Weise ist, aber es ist auch nicht der Anteil, der jemals irgendwo inkarniert, sondern mehr die geistige Höhe oder kosmische Wirklichkeit aufrecht erhält, während viele andere Seelenanteile sich in der Inkarnationserfahrung verlieren können.
Und im Grunde ist es eigentlich ein Spiegelbild für Gott an sich. Wenn man so wollte, hätte Gott keine Macht, ohne irgendwen oder irgendwas, denn über was und wen auch? Und so ist Gott eigentlich der höchste Aspekt von uns allen, der gesagt hat, ich behalte alle Einheit, Einsicht und Göttlichkeit, habe aber nur mittels euch anderen Anteilen, an der Erfahrung Anteil, aber nicht mehr selbst (da man sich zur Erfahrung in irgend einer Unwissenheit stets verlieren müssen muss, da man nicht das als echt annehmen könnte, woran man in keiner Form glauben tun täte).
Von dem her ist Gott, letztlich erst durch die Schöpfung groß und letztlich auch der geistigste Anteil in uns allen und auch völlig unabhängig, worin sich wer verlieren mag - soll heißen es gibt grundsätzlich keine Distanz zu Gott, außer im Glauben der Schöpfung um die bestimmte bedingte Erfahrung zu machen, derer Gott auf seine Weise nicht fähig ist. Der kleine Fehler Gottes, der seine Allmächtigkeit untergräbt? Dass Er nur neidisch sein können kann, auf die Erfahrung der Schöpfung? Aber wer will denn das Elend beneiden (auf die Summe aller Leiden und Dummheiten bezogen)? Nur dürfte Gottes Grenze darin liegen, dass Er sich nicht wie wir, in einer Inkarnation verlieren können kann.
So wie Gott der ewige Beobachter in allen ist, so ist es auch die Seele, die sich auf dem Weg zur geistigen Meisterschaft gemacht hat auch irgendwann. Mehr beobachtend, als noch gläubige Intensionen auf gewissen Ebenen zu hegen. So entsteht dann die Beobachter-Instanz, die auch ein Teil des Eingeweihten-Bewusstseins bildet, die permanent zu beobachten lernt und so eine eine Kontinuität des Bewusstseins aufrecht zu erhalten, welches verschiedenen Affekten gegenüber eine eigene Resistenz aufrecht erhalten lernt und irgendwann, vom Bewusstsein her, sich über das Schwingungsniveau erheben kann, dessen, worin man ehedem zerflossen ist und sich nicht souverän ätherisch gegenüber aufrecht halten konnte geistig.
gesamter Thread:
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