M. Musashi: Alles ist in dir (alle)

Devino M., Dienstag, 15.11.2022, 23:39 (vor 584 Tagen) @ Devino M.

"Es gibt nichts außerhalb von dir, dass dich dazu bemächtigt, stärker, reicher, schneller oder klüger zu werden. Alles ist in dir. Alles existiert. Suche nichts außerhalb von dir selbst."

- Miyamoto Musashi -
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Zwar wird jedem spirituell orientierten Menschen dieser Grundsatz nur allzu vertraut sein, dass man in seinem Inneren nach allem suchen soll. Und doch wird jeder irgend eine Vorstellung dazu haben, vielleicht irgend eine Erfahrung, doch scheint es kaum reproduktiv zu sein oder auf Andere übertragbar und für Andere nachvollziehbar. Dazu gibt es ja durchaus verschiedene spirituelle Anschauungen. Doch warum ist es so? Vom Stand individueller geistiger Entfaltung abgesehen? Was versteht man unter Innen?

Zu den verschiedenen Ebenen hat man an sich schon einges ausgeführt und erklärt. Gehen wir vom Stand innerer Erfahrbarkeit aus, dann ist man als Mensch multidimensional und die Dimensionen entsprechen auch inneren Verkörperungen. So dass man sich im gewissen Rahmen als eine Art von russicher Matrjoschka vorstellen kann, wo für eine jede Dimension eine Art Körperform existiert. So dass der Menschliche Körper von einer Art Vital-Energie-Körper umgeben ist, was letztlich die Energieschnittstelle zu den anderen Körpern bildet. Es folgt dann der Astralleib. Es dürfte jedem der Moment vertraut sein, wo man kurz vorm einschlafen plötztlich ein zucken verspürt und im Körper wieder wach wird. Das ist der Moment, wo der Astralleib sich vom physischen Körper löst und man des Nächtens mit diesem davon gleitet, mehr oder weniger.

Dazu folgt das permanente Mentale Atom, da der Mentalkörper zwar seine ätherische Entsprechung hat, aber sich auf die beinhaltenden Gedankenformen ausdeht und keine fassbare oder fest diffinierbare körperliche Eigentümlichkeit besitzt. Dann folgt der Kausalkörper, welcher dem Chakrensystem entspricht. Dazu der spirituelle Körper, den man als Seelenempfinden und innere Verbindungstiefe zu allem, erklären könnte und der Ätherkörper als das Selbst, welches sich von der Monade bis zu Menschen erstreckt und alle Äthersubstanz beinhaltet, wohingehend die Monade als der Lichtkörper aufgefasst werden kann. Und dann hat man die Geistmonade, diese ist das Gesamtgewahrsein dessen man fähig ist. Und in dieser vollzieht sich alles weben und leben, vom eigenen Stande ausgehend. Manches entspricht innerer inhärenz und manches entspricht dem Äther des Kosmischen Systems in dem man sich Solarseitig betätigt und inkarniert.

Also alles was einem begegnet und dessen man gewahr werden kann, befindet sich in der Geistmonade bereits. Und somit befindet sich alles womit man zu tun bekommt, im eigentlichen Sinne in einem. Womit man also auch immer im äußeren um sich zu tun hat, ist man denn nicht dabei? Und das wo man dabei ist, ist es nicht hauptsächlich in einem selbst? Selbst wenn sich physische Körper antreffen, dann bleib ein jeder Körper ja für sich. Werden Emotionen ausgetauscht, dann bleibt ein jeder Körper für sich. Werden Gedanken ausgetauscht, dann hat jeder immer noch seinen Solarplexuskopf für sich und erfährt ja alles nur durch sich selbst (vor allem auf diesen Ebenen).

Doch heißt es aus spiritueller Richtung auch, dass man nach dem dahinscheiden, das Leben rückwärts erfährt, allerdings auch, dass man alles aus den Perspektiven der anderen nachempfindet und nacherlebt, im weiteren Nachgang der Seelenintegration. Und dies allein schon, geht nur daraus hervor, dass alle Erfahrung auch der Anderen, in die Seele mit eingehen und dazu wohl von dieser auch schon zur Lebzeit mit erfahren wird (nur kommt es in der niederen Triade beim Menschen so nicht an oder wird nicht erfasst, was einer anderen Schwingung und einem anderen inneren Erafhrungsumfang entspricht - dennoch ist dies möglich, in dem man mehr ins Seelenempfinden eingeht und in sich eröffnet).

Die Perspektive ist dann notwendig auch eine andere, um die energetischen Wechselvorgänge erfassen zu können, ist ein gewahren der Energie erforderlich. Diese ist allerdings ätherisch das Substrat unterschiedlicher Arten und Dimensionen. Auch wenden und drehen sich die Zusammenhänge daher etwas. Von der Geistmonade wird man den energetischen Teil weitestgehend über die Bauchregion fließen sehen. Und in dieser Form auch mit dem Willensaspekt in Berührung kommen. Dies ist parallel zu den physischen Körpervorgängen oder auch zu Gedankenvorgängen oder Emotionen. Allerdings wenn gewisse Zentren zu belebt sind, wird die Aufmerksamkeit entsprechend davon beansprucht. Daher wird man dann meist ins Detail fallen.

Alle Betätigung findet in der Schwingungsfrequenz dieser Ebenen statt und die Energie kann z.B. vom Selbst einem nachträglich zufließen und seine Auswirkungen haben (wie bei einem Kater nach einem Alkoholrausch als Beispiel), ist das, was wir innerlich erfahren (und dies vielleicht auf mehrere Körper bezogen), oft ein Rückfluss dessen, was wir am Vortag (evtl. sogar zur ähnlichen Uhrzeit taten) und manche Einflüsse können auch eine Stunde oder auch sehr viel länger zurückreichen. Doch vieles innerlich wie man sich fühlt, ist die Art und Weise, wie in gewisser Vergangenheit verschiedene Energie auf verschiedenen Ebenen behandelt wurde. Dies arbeitet man innerlich ab und beurteilt es evtl. nach dem, dass man sich heute so und so fühlen würde. Wird es durch den Kausalkörper in Häppchen zugeführt, wird der Zusammenhang vielleicht je Körperart noch mehr versetzt erfolgen und so sich einem weniger die Ursache erschließen. Bis man quasi zu einer Art energetischem Schwingungsopfer der Vergangenheit wird, ohne zu wissen, woher, wann und wie einen etwas ereilt und antrifft.

Natürlich gibt es auch ein kollektives Feld, in dem sich Jeder mit einbringt, da alle Betätigung die verschiedene Verkörperungen einbezieht, nie in nichts ist, sondern in der Monade. Man kann allerdings auch statt der Geistmonade mit dem Kollektiv arbeiten (da diese meist erst ab dem 3. Einweihungsgrad theosophisch in Verbindung tritt, ist es meist das Kollektiv bei vielen - man könnte es auf die geistigen Ebenen bezogen als Gattungsgeist bezeichnen, im Gegensatz zum Gattungswesen) oder anders gesagt, dass man ins Kollektiv verstreut ist und die Monade irgendwo hinter dem Kollektiv schwebt, man aber nicht weiß, wann man mit dem Kollektiv oder mit dieser zu tun hat und vieles mehr ein Zufallprodukt wird und sich aus diesem oder jenem ergibt. Die Schwierigkeit ist ähnlich, wenn man in diesen seinen gesamten Verkörperungsformen entsprechend wenig präsent ist, dass das, was sich aussendet und empfängt, nicht alles man selbst ist und man daher innerlich immer einer gewissen Verwirrung unterliegt und auch das Gewahrsein der inneren Verkörperungen verstreut ist (so dass man auch in heteronomie bis hin zur fremdbestimmtheit gelangen kann, anstelle einer Autonomie und Selbstbestimmtheit).

Vieles von außen mag ansonsten auch nur ein Verstärker und Stimulator sein, und der Rest wird durch die eigene innere Bewegtheit hinzu getan. Es kann allerdings auch durch verschiedene Verkörperungen je nach Ebene auch verschiedene Energie zu einem gelangen, da alles einen energetischen Ausgleich bildet. So muss man als Mensch die eigene Seele oder auch Monade empfangen, um die Erfahrung aus den Perspektiven der Seelentriade oder der Geisttriade zu machen. Man wird dann selbst zum diesem höheren Gewahrsein übergehen und die Zusammenhänge die unterhalb zusammenfließen sehen (z.B. als energetische Strömungen im Bauchzentrum), und alles wird eine andere Bedeutung/Perspektive erlangen und eine andere Einsicht allem beigegeben sein, als nur dementsprechend, wie man sich als äußerer Mensch oder Persönlichkeit darin versteht. Bezieht man das Gewahrseinmgöglichkeit hinreichend ein, dann wird man irgendwo in sich Zusammenhänge finden [da alles Energie ist, hat jeder ein gewisser Gewahrsein davon].

Verschiedene sehr hoch entwickelte Kollektive, verwenden die sehr niedrig schwingenden Körperformen nicht mehr und sind daher vermittelst dieser kaum zu fassen oder fast mit nicht inkarnierten Seelen vergleichbar. So dass man schon soweit möglich in das Kausalkörper- oder Seelengewahrsein (spiritueller Körper/Äther) wird einzugehen haben. Dies wäre dann mehr eine innere Leichtigkeit und mit dem Loslassen der Themen in den anderen Körperformen bis zu einem gewissen Grad verbunden sein. Und dann kann man sich auch innerlich fragend an Sirianische, Arkturianische, Lyranische und andere Kollektive wenden und Fragen stellen. Oder der eigenen innere höchste Präsenz oder Erzengel. Wenn man noch eine höhere, leichtere und tragende Energiestimmung und Schwingung empfindet und Antworten, die plötzlich und unerwartet auftauchen, dann hat man womöglich so eine Verbindung geschaffen. Und dies ist heutiger Tage recht gut möglich. So dass es in der Tat, innerlich unendlich viel zu entdecken und zu erfahren gibt und dies mittels der eigenen inneren Verkörperungsformen, die wie Schalen einen ebenenweise umgeben und Zugangs- und innere Erfahrungsmöglichkeiten bieten.

Alles nur eine Frage vom inneren Einbezug. Dem Loslassen. Der Schwingung. Aber nichts ist von Außen notwendig da, was einen grundsätzlich davon abhalten kann, sofern man seine inneren Möglichkeiten nicht mit irgend welchen äußeren Umständen übermäßig verknüpft und sich mehr seiner inneren Selbstpflege zuwendet. Es kommt daher nicht auf allerlei äußere Meinungsmache und Medienspektakel an oder nur so viel, wie Einzelne sich damit verbinden und es ins Kollektiv einbringen in dem sie es als Wirklichkeit in die Kollektive Energie einbringen (welche die eigentliche Wirklichkeit ist), doch jeder kann innerlich genau so das Kollektiv beeinflussen und sich mit allem verbinden. Das heißt innerlich, und etwas beabsichtigen. Das alles heißt Innen.


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