Gibt es Reinkarnation? (alle)

Devino M., Sonntag, 21.06.2026, 11:44 (vor 8 Stunden, 39 Minuten) @ Devino M.

Bhagavad Gita 2:22 + 4:5 + 6:43

Wie ein Mensch abgetragene Kleider ablegt und neue anzieht, so legt der Bewohner des Körpers alte Körper ab und nimmt neue an.

Viele Geburten haben sowohl du als auch ich durchlaufen, Arjuna. Ich kenne sie alle, du aber kennst sie nicht.

Dort nimmt er die geistige Verbindung aus seinem früheren Leben wieder auf und setzt seinen Weg fort.

~ Krishna ~
***
Aus wohl mehr diesen Versen der Bhagavad Gita wird gern hergeleitet, dass es Reinkarnation gibt. Aber es gibt keine Reinkarnation. Es inkarniert niemals der selbe Seelenanteil. Dieser ist ja bereits die Qualität der Seele und eine Frucht für die Seele für sich selbst, alle anderen Inkarnationen stehen auch für sich selbst. Es sind immer andere Seelenanteile die inkarnieren, niemals die selben. Es gibt so etwas wie einen Reinkarnationsprozess aus Seelensicht, aber nicht Reinkarnation wie sie oft aufgefasst wird.

Tatsächlich kann man sich an kein Erlebnis mit Toten erinnern oder ähnliches, allerdings inzwischen an etwas Austausch in sich mit anderen Seelenanteilen. Die Toten sind ja in ihrer Erlebniserfahrung nicht tot und diese Erlebniserfahrung ist ja die Qualität und auch jeder Seelenanteil bleibt erhalten. Man stellt sich vor meist, auch esoterisch gelehrt, dass die Seele den Anteil integriert und dieser mit der Seele verschmilzt und weg ist. Zwar werden eher unwesentliche mehr fremde Anteile abgelöst und verschiedene Fehlidentität aus dem Leben und ähnliches.

Eigentlich sollte man sich das eher so vorstellen, wie wenn unser Niveau durch das Gattungswesen Mensch aktuell aktiv gehalten wird, weil geistig das Bewusstseins-Niveau des Mineralreichs, Pflanzen, und Tierreichs (eigentlich die Grundlage von Physis, Astral, Mental), bereits immerwährend instinktiv und auf Automatik durch das Unterbewusstsein gehalten wird. So ist es bei der Seele auch, dass wie man es von der Qualität der Talente ansieht, alles auch durch sogenannte Vorinkarnationen bedingt sein kann. Alle Qualitäten sämtlicher Seelenanteile, machen aus einer unerfahrenen Seele, genau die Seele aus, die sie in Summe ist. Es sind im wesentlich anteilig alle Seelen-Inkarnationsanteile.

Die toten Seelenanteile und Inkarnationen unterscheiden sich in einem vor allem, aus Sicht der aktuellen Inkarnation betrachtet darin, dass die, die zeitlich bereits fertig sind aus jetziger Sicht, in ihrer Weise verblasst sind. Es liegt wohl daran, dass der Strahlkraft des Äthers nicht mehr in ihnen ist, sondern nur sie selbst als Seelenanteil verbleiben. Die inkarnierten Seelenanteile, sind auf gewisse Weise etwas lebendiger und strahlender und aktiver, so eine gewisse Mischung aus allem. So lerne ich nun langsam die Toten von den Lebenden zu unterscheiden - auch wenn man sich nicht besinnen kann je mit Toten gesprochen zu haben, außer ein gewisser Austausch mit anderen Seelenanteilen.

Allerdings würde man in dem Sinne darauf schwören, das es keine Reinkarnation gibt, sondern es sind alles Seelenanteile und Inkarnationsanteile für sich und bis zu einem gewissen Teil bleiben sie es auch und bilden gewisse Seelenqualitäten ab. Es ist mehr so, dass gewisse Seelenanteile sich näher stehen (mehr wohl auf eine inhaltliche Art und Weise) als andere und da man an ähnlichem Themen und Inhalten sowie vielleicht Fähigkeiten arbeitet, verbinden sich diese Seelenanteile mehr und unterstützen sich und darauf zielt oben der Vers der Gita ab. Dass man mit anderen (inhaltlich vorangegangenen) Seelenanteilen, wieder ansetzt und weiter arbeitet, aber nicht im wörtlich-zeitlichen.

So können verschiedene Inkarnationsanteile gewisse Rollen innerhalb der Seele übernehmen und auch die Geistführung / Guides sein oder meistens ist es für mich so etwas mehr. Es sind dann einfach gewisse Eckpfeiler, die gute Fähigkeiten in ihrer Inkarnation entwickelt haben, die über die der anderen Inkarnationsanteile in der Richtung gehen. Und genau das ist, was es heißt man nimmt die Verbindung zum früheren Leben wieder auf, denn zur vorherigen Inkarnation liegen auf 45 Jahre dazwischen und diese hat die Qualitäten aus der Theosophie gebracht auf die man aufsetzt. Doch bleibt die Vorinkarnation ja in der Seele enthalten weiterhin auf ihre Weise.

Auch von Raum, Frequenz und Energiesignatur und Ansteuerbarkeit oder vom Geiste her dann das einsammeln der Frucht, man kann aus vielen Perspektiven definitiv nur sagen, es gibt keine Reinkarnation im wörtlichen Sinne, da es andere Seelenanteile sein müssen sogar. Dazu spielt auch der Faktor Zeit eine Rolle. Denn nur aus der Erfahrungsperspektive einer jeden bestimmten Inkarnation, haben die anderen Inkarnationen (sie verblassen etwas), einen Zeitfaktor, aus der Perspektive jeder einzelnen Inkarnation, sind es andere Anteile die verblasst sind oder leuchtend. Aber in Summe, sammelt sich das alles und alle haben auf einer höheren Ebene die Seele anteilig für sich, bis man nur aus höherer Perspektive die Seelenanteile nur noch als Anteile sieht.

Aber der Faktor Zeit spielt auch noch eine andere Rolle. Nehmen wir ein Beispiel einen Propheten, so beschreibt er oft nicht die Zukunft der eigenen sich künftig weiter veräußernden Zeitlinie. Viele Prophezeiungen von qualifizierten Propheten gehen deswegen nicht auf, weil sie ihre eigene Zeitlinie nur sehen. Das ist ungefähr das, was an anderen Seelenanteilen die mehr einem nahestehenden und mit einem verbunden sind, gerade in der Zukunft widerfährt. Aber da die Seele sich an verschiedenen Inkarnations- und Erfahrungswelten und Zeitlinien beteiligen kann oder einzelne meiden (nehmen wir mal an, es gäbe astral vielleicht endlos Traumwelten, aber nur z.B. 38 physische Welten, die mit unterschiedlicher Entwicklung schöner oder dusterer Verlaufen und die Seele wählt, anhand der gewünschten Erfahrung sich aus verschiedenen Zeitlinien etwas zusammen).

Das heißt, die Seele wählt ihre Zeitlinien und gewisse nahestehende Inkarnationsanteile aus. Aus Sicht der Welt Nr. 17 (wo wir z.B. sind) im Verhältnis der 39 Zeitlinien, kann es nur eine geprägte Realität geben, die sich am pyhsisch äußeren Ausdruck gefestigt hat. Nun sagt aber die Seele in 40 Jahren, will ich aber nicht die Erfahrungen der Welt Nr. 17 haben, da mir die Entwicklung nicht gefällt, sondern ich wechsel mal in Welt Nr. 15 oder 21. Jetzt beschreibt der medial begabte Prophet dann aber nicht die Entwicklung der Welt 17, an die Welt 17, sondern er bezieht aus künftigen Einsichten, die Welt 15 und beschreibt dies, als Zukunft für die Welt 17, welche nie angetroffen wird. Der Prophet hat aber auf seine Weise recht, denn in der Welt 15 erlebt seine andere Inkarnation das, was er aufgenommen und erklärt hat. Das bedeutet in dem Fall, dass der Prophet wirklich die Entwicklung der aktuellen ätherischen Welt beschreiben muss und es für die späteren Generationen hinterlassen und damit diese sagen können, der eine Prophet war richtig, die andern nicht (obwohl sie auf ihre Weise vielleicht noch bessere Fähigkeiten hatten).

Und so resultieren mit unter aus allen Fragmenten heraus, die verschiedensten Vorstellungen und auch noch Polarisationen untereinander, weil jeder ein anderes Fragment für wertvoller hält. Am besten ist innerlich zu sagen, es gibt alles, was nicht widerlegt wurde, statt es gibt nichts, was mir nicht persönlich irgendwie materiell als möglich eingetrichtert wurde. Auch das Sehen ist aus höherer Perspektive die unteren Ebenen betreffend eher unscharf, dass wäre dann eher mehr Remoteviewing, aber dann sind die höheren Ebenen nicht da oder nur mit bestenfalls einer kleinen Vorahnung und Intuition gegeben. Die höheren Ebenen bringen keine äußeren Vorteile, sondern dienen eher tieferer eigenen Einsicht und solchen ist es hilfreich, die selbst einen ähnlichen Weg gehen. Banal kann man sagen, gibt es auf jeder Ebene das 3. Auge, es ist die Frage, welches dritte Auge von welcher Ebene und Dimension man nutzt in dem Sinne.

Es gibt auch keinen einen Weg für alle (da sich durch verschiedene Seelenkonstellationen dies beliebig variieren kann, nebst Stärken, Schwächen und Neigungen der Seele), jeder muss sich vor allem für die Zukunft, selbst sein eigenes neues Weltbild bilden, dass ihn darin so gut als möglich tragen kann. Die höheren Wahrheit sind auch nicht unbedingt kompliziert, sondern sie sind einfach umfassend und beinhalten mehr und mehr und mehr. Es ist ein großer Fehler, alles gegeneinander zu polarisieren, statt alles nebeneinander aufzureihen, es gibt alle Arten des Übels wie des Guten, von Engeln bis hin zu Außerirdischen und nichts davon steht im Widerspruch, außer im eigenen Weltbild. Und das Weltbild ist es auch, was dazu führt, dass die einen verschiedene geistige Erfahrungen immer wieder mal machen und die anderen nicht. Innerlich muss man regelrecht abgebrüht sein, nur dann können einen auch etwas krassere Erlebnisse begegnen, ohne das man ein Herzinfarkt bekommt, nur weil man eine innere Stimme hört als Beispiel. Und nach Außen natürlich so anständig als möglich.

Man könnte nur sagen, ist der Weg vielleicht durch zwei Entwicklungsoptionen begrenzt, einmal in Form der geistigen Fähigkeiten (aber die Seele kann jederzeit Inkarnationen bilden oder etwas dazu abrichten, gewisse Fähigkeiten zu entwickeln, die dann anderen Inkarnationsanteilen verfügbar werden). Das wäre eigentlich die Einweihung (nach der Theosophie), grob dass die Seele in der Lage ist eine Ebene/Dimension zu beherrschen oder einen bestimmten ätherischen Körper (astral, mental, kausal etc). Da man nicht inkarniert, entwickeln alle anderen Fähigkeiten immer anderen Seelenanteile nur. Und das andere ist das Karma, was auch den Wahlradius der Seele begrenzt in dem es einen nach unten zu bestimmten Inhalten und Energien zieht. Ansonsten gibt es die Entwicklung des Gattungswesens als ätherischer Mensch und die individuelle Entwicklung der Seele, die sich in gewissen Fähigkeiten und Möglichkeiten ergänzen. So grob dazu.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum